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"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."
Bericht der Brundtland-Kommission,
Die Lebensweise in den Industrieländern ist durch hohen Konsum, hohe Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und hohe - teilweise giftige - Abfallmengen geprägt. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der Ressourcen bestehen, in den Vordergrund.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung muss daher an den derzeitigen Lebensstilen unserer Gesellschaft anknüpfen. Querschnittsthemen wie Fragen des Klimawandels, des Umgangs mit der Ressource Wasser, oder auch Energiefragen sind in diesem Zusammenhang genauso relevant wie die Frage nach einer inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit. Bei diesem umfassenden politischen und pädagogischen Bildungskonzept geht es daher nicht in erster Linie darum, die damit verbundenen komplexen Themenbereiche nur auf der Wissensebene zu vermitteln. Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten. In diesem Zusammenhang spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten der Bildung eine entscheidende Rolle.
Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind:
• Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
• Vorausschauend denken und handeln
• Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
• Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
• An Entscheidungsprozessen partizipieren können
• Andere motivieren können, aktiv zu werden
• Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
• Selbstständig planen und handeln können
• Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
• Sich motivieren können, aktiv zu werden.
"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."
Bericht der Brundtland-Kommission,
Die Lebensweise in den Industrieländern ist durch hohen Konsum, hohe Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und hohe - teilweise giftige - Abfallmengen geprägt. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der Ressourcen bestehen, in den Vordergrund.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung muss daher an den derzeitigen Lebensstilen unserer Gesellschaft anknüpfen. Querschnittsthemen wie Fragen des Klimawandels, des Umgangs mit der Ressource Wasser, oder auch Energiefragen sind in diesem Zusammenhang genauso relevant wie die Frage nach einer inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit. Bei diesem umfassenden politischen und pädagogischen Bildungskonzept geht es daher nicht in erster Linie darum, die damit verbundenen komplexen Themenbereiche nur auf der Wissensebene zu vermitteln. Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten. In diesem Zusammenhang spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten der Bildung eine entscheidende Rolle.
Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind:
• Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
• Vorausschauend denken und handeln
• Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
• Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
• An Entscheidungsprozessen partizipieren können
• Andere motivieren können, aktiv zu werden
• Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
• Selbstständig planen und handeln können
• Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
• Sich motivieren können, aktiv zu werden.
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Re: "Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung?"
Wed, June 25, 2008 - 9:55 AMFür den Erfolg der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist es entscheidend, dass die Dekade mit Aktivitäten in der Breite sichtbar wird. Dies gelingt am besten, wenn die vielfältigen Beiträge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gebündelt in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Nationalkomitee für die UN-Dekade schlägt daher vor, vom 19. bis 28. September 2008 bundesweite Aktionstage Bildung für nachhaltige Entwicklung durchzuführen. Im Namen des Nationalkomitees ruft der Vorsitzende Prof. Dr. Gerhard de Haan dazu auf, sich mit einem eigenen Beitrag an den Aktionstagen zu beteiligen.
Während der Aktionstage sollen in ganz Deutschland an möglichst vielen Orten viele unterschiedliche Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung stattfinden. Jede Art von Beitrag zu den Aktionstagen ist dabei willkommen: von einer großen Podiumsdiskussion über einen Tag der offenen Tür bis hin zu kleineren, unaufwändigen Veranstaltungen wie beispielsweise einem Informationstermin für Vertreter der Lokalpresse.
Die Arbeitsstelle und das Sekretariat der UN-Dekade werden die Aktionstage mit umfassender Öffentlichkeitsarbeit begleiten und die einzelnen Beiträge auf dem bundesweiten Internetportal zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (www.bne-portal.de) und in einer Programmbroschüre präsentieren. Am Beginn der Aktionstage soll eine prominent besetzte Auftaktveranstaltung stehen.
Die Mitglieder des Nationalkomitees sind überzeugt, dass die Aktionstage eine hervorragende Gelegenheit sind, große öffentliche Aufmerksamkeit auf Ihre Einrichtung und Aktivitäten, aber auch auf die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" insgesamt zu lenken. Gerade im Vorfeld der großen Weltkonferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, die die UNESCO und die Bundesregierung in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission für den 31. März bis 2. April 2009 planen, bieten die Aktionstage auch die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit und die gute Arbeit der deutschen 'Community' der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland und international sichtbar zu machen.
Das Nationalkommitee hofft, dass diese Initiative auf besonderes Interesse stößt und eine große Zahl von Rückmeldungen aus dem Kreis der deutschen Dekade-Akteure bewirkt. Die Vision ist, innerhalb der Aktionstage an hunderten von Orten Bildung für nachhaltige Entwicklung sichtbar und erlebbar zu machen. Bitte tragen Sie Ihren Beitrag zu den Aktionstagen in das Formular ein und senden dieses so bald wie möglich zurück :
sekretariat@esd.unesco.de